Entwicklung

Im Düsseldorfer Sterne-Restaurant „Schiffchen“ hat er ebenso gekocht wie im „Nassauer Hof“ in Wiesbaden und in Spitzenhäusern der französischen Schweiz. Aber nach Top-Hotels und Sterne-Küchen hat sich Ralf Meyer Ende 2009 einer neuen Herausforderung gestellt: Er wollte für die Menschen in der Augusta-Kranken-Anstalt das Speisenangebot optimieren. Frische und Geschmack hat er sich auf die Fahne geschrieben – und die Erfolge können sich sehen lassen.

Dabei hatte der neue Chef de Cuisine vor der Vertragsunterschrift schon ein bisschen gezögert – aber „die Beschreibung von Augusta-Geschäftsführer Ulrich Froese klang so überzeugend“, sagt Meyer, „da musste ich einfach zugreifen. Ich habe eine Herausforderung gesucht und will neue Ziele erreichen.“

„Krankenhäuser kochen überwiegend im gleichen Stil“, bilanziert Meyer. „Die Köche machen es sich mit Tiefkühlkost und Soßen aus dem Eimer meist einfach.“ Das sei übrigens auch in vielen sehr guten Restaurants weit verbreitet. „Dort werden Soßen kaum noch selbst angesetzt und viele Fertig-Produkte verwendet (convenience food).“

Ralf Meyer ist ein vielseitig erfahrener Mann. Er kochte nicht nur in Sternequalität wie im Düsseldorfer Restaurant „Schiffchen“ (damals drei Sterne!) sondern auch für eine große Rechtsanwaltskanzlei. Und er arbeitete auch auf der „anderen Seite“, für die Lebensmittel-industrie, in der Produktentwicklung. Er kann mit Fug und Recht behaupten, alle Tricks und Kniffe beider Seiten zu kennen.

Augusta-Chef Ulrich Froese, stets ein Freund klarer und schneller Entscheidungen, ebnete seinem neuen Chef de Cuisine mit vielen hochwertigen Geräte-Updates alle Wege. Alles andere regelt das Augusta-Küchenteam. „Kochen ist Teamwork“, sagt Meyer, „und wir haben hier im Augusta eine Super-Mannschaft, die hoch motiviert ist und richtig leckeres Essen zubereitet.“

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