Die Augusta Küche

Krankenhaus-Küche kann sehr, sehr gut sein. Den Beweis liefern wir seit Ende 2009: Leckere Frische-Küche auf der Basis natürlicher Produkte, die oftmals auch direkt aus der Umgebung kommen.

„Wir ziehen unsere eigenen Basics“, erklärt Chef de Cuisine Ralf Meyer. „Auf fünf Grundsoßen basiert alles.“ Das sind Hühner- und Rinder-Jus, ein Hühner-Fonds, eine Tomatensauce und eine Velouté, ein Sud, der aus Schalotten und Hühnerfonds mit Sahne einreduziert wird.

Aber die Frische geht noch deutlich weiter. Man nimmt nur noch frischen Hefeteig, dreht das Hackfleisch selbst durch den Wolf – und paniert die Schnitzel eigenhändig. „Was wir hier tun“, da ist sich Meyer sicher, „ist in Deutschland einmalig.“ Denn nicht nur das Essen wurde komplett umgestellt, sondern man hat auch eigenes Geschirr neu designt, denn das Auge isst bekanntlich mit.

In den meisten Krankenhäusern, sagt der Chef de Cuisine, werde auf das Wesentliche nicht geachtet. Und dabei sei Kochen doch eine klassische Sache. „Aussehen, Mundgefühl und Geschmack der Speisen sind wichtig“, sagt Meyer. „Klebt die Soße, oder läuft sie schön herunter. Darauf kommt es an.“

„Unsere Patienten“, so der Küchenchef weiter, „sind unsere Gäste, denen wir Freude machen und sie zufrieden stellen wollen.“ Ein gutes Essen – da ist nicht nur Ralf Meyer sicher, „hilft bestimmt beim Gesundwerden.“

Das Augusta Küchen-Team kocht täglich für rund 1.000 Menschen in den verschiedenen Häusern der Evangelischen Stiftung Augusta. Das sind in Bochum und Hattingen drei Krankenhäuser, ein Altenheim und zwei Kurzzeit-Pflegeeinrichtungen sowie natürlich die Cafeterias, in denen zusätzlich auch noch viele Mitarbeiter verpflegt werden.

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