Das akute Lungenversagen (ARDS) ist gekennzeichnet durch eine Störung der Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe. Die Mortalität des ARDS ist trotz moderner Beatmungsverfahren hoch und sie steigt weiter, wenn eine lungenprotektive Beatmung aufgrund der fortschreitenden Lungenschädigung nicht mehr möglich ist. Häufige Ursachen, die zu einem ARDS führen können, sind Pneumonien, schwere septische Krankheitsverläufe, Traumata, eine pulmonale Aspiration, Bluttransfusionen oder eine Pankreatitis.

In der Vergangenheit verstarben ARDS-Patienten, wenn das Lungenparenchym aufgrund der invasiven Beatmung irreparabel geschädigt wurde und eine konventionelle Beatmung nicht mehr möglich war.

ECMO, die Abkürzung für extrakorporale Membranoxygenierung, ist ein Verfahren, bei dem das Blut außerhalb des menschlichen Körpers mit Hilfe einer artifiziellen Membranlunge von Kohlendioxid befreit und mit Sauerstoff versorgt wird. Das Verfahren wird von uns bei Patienten mit besonders schwerem ARDS eingesetzt und kann Patienten retten, die ohne ein extrakorporales Verfahren versterben würden.

Möchten Sie zur weiterführenden Therapie des akuten Lungenversagens Patienten in unsere Klinik verlegen, bieten wir Ihnen an, solche Patienten mit einem besonders ausgerüsteten und geschulten Team ggf. unter Einsatz von ECMO in die Augusta-Kranken-Anstalt Bochum zu begleiten.

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Telefon:

1. Anästhesiologie:0152 - 56451877
2. Operative Intensivstation:0234 - 517 2012

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