Innere Medizinische Klinik – Notaufnahme (ZNA)

ZNA

Ausstattung der ZNA

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) der Augusta-Kranken-Anstalt besitzt eine zentrale Anmeldeeinheit mit Liegeplätzen und einem Monitoring zur Ersteinschätzung des Beschwerdebildes. Zusätzlich stehen 4 Behandlungsräume sowie 3 Schockräume zur Verfügung. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit potentiell infektiöse Patienten (z.B. MRSA, Verdacht auf infektiöse Durchfallerkrankungen) in zwei gesonderten Räumen zu untersuchen und akut zu versorgen.

Die ZNA hat eine unmittelbare Verbindung zur Liegendanfahrt. Patienten, die zu Fuß die ZNA aufsuchen, warten in einem ansprechend gestalteten Bereich.

Personal

Zum ärztlichen Personal gehören die drei Leitenden Oberärzte, 1 - 2 internistische Assistenzärzte sowie ein chirurgischer Assistenzarzt. Im Bedarfsfall können Fachärzte aus den jeweiligen Fachdisziplinen (Gefäßchirurgie, Urologie, Gynäkologie, Anästhesie, Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie, Hämato-/Onkologie, Gastroenterologie) hinzugezogen werden. Das insgesamt 22-köpfige Pflegeteam setzt sich aus chirurgisch und internistisch besonders geschultem Personal zusammen, wobei eine pflegerische Verzahnung mit der angrenzenden IMC (Intermediate-Care-Station) besteht.

Behandlungsablauf

In unserer ZNA erfolgt rund um die Uhr die Behandlung von akuten Notfällen. Bei Ankunft in der ZNA wird das Beschwerdebild durch das anwesende Fachpersonal in eine Dringlichkeitsstufe eingeordnet. Nach dieser sogenannten Ersteinschätzung werden sie entweder sofort oder möglichst zeitnah zu den zuständigen Ärzten zur weiteren Untersuchung in einen der Behandlungsräume verlegt. Hier wird je nach Bedarf die erforderliche Akutdiagnostik / Therapie (z.B. Ultraschall Abdomen / Herz) durchgeführt oder weitere Untersuchungen (z.B. CT, spezielle Laboruntersuchungen) angemeldet. Bei fachübergreifenden Beschwerden (z.B. unklaren Bauchschmerzen) wird in enger Zusammenarbeit von chirurgischen und internistischen Kollegen das weitere Vorgehen festgelegt.

Je nach Schwere der Erkrankung erfolgt dann entweder die sofortige Verlegung auf die Intensivstation, die Überwachungsstation (IMC) oder zeitnah die Verlegung auf eine Normalstation.

Bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen wie z.B. Herzinfarkt, kann der Patient auch direkt aus der ZNA in das nahegelegene Herzkatheterlabor zur entsprechenden Versorgung gebracht werden. Sollte ein akut lebensbedrohliches chirurgisches Problem bestehen, erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Anästhesie eine sofortige Verlegung zur Not-Operation.

Für Patienten, bei denen eine stationäre Aufnahme nicht offensichtlich notwendig erscheint, nimmt die Durchführung der angeordneten Untersuchungen (Labor, Röntgen, CT) eine gewissen Zeit in Anspruch. Insbesondere bei internistischen Erkrankungen ist es oft nicht möglich, ohne diese Untersuchungsergebnisse festzulegen, ob eine stationäre Weiterbehandlung notwendig ist. Die Durchführung und Auswertung der angeordneten Untersuchungen nimmt dann zusätzlich eine gewisse Zeit in Anspruch. Aus diesem Grund kann es gelegentlich einige Stunden dauern, die vom Eintreffen in der Notaufnahme bis zur eindeutigen Diagnose mit abschließendem Gespräch und Arztbrief vergehen.

ZNA

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